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Tutukaka, Poor Knight Islands, Deplhine – braucht man noch mehr für einen tollen Tag?

October29

Ein Auto gekauft, jetzt hab ich auch noch ein Zelt und bin Start klar! Wie sieht’s bei dir aus?

Nach meiner Ankunft (am 6.Jan 2010) habe ich innerhalb von fünf Tagen ein Auto gekauft (wie verrückt kann man eigentlich sein ;) ), welches mich auch in den ersten Tagen einige Nerven gekostet hat bevor es so richtig los ging. Ich gebe zu die ganze Geschichte mit dem fahrbaren Untersatz hätte ich auch anderes, evtl. sogar besser klären können, nur zu dem gegeben Zeitpunkt wollte ich bald los, suchte einen verlässlichen Wagen der mich (fast) überall hinbringen auf meiner Reise. Hinterher ist man immer schlauer und vielleicht (nicht nur vielleicht bestimmt!) komme ich noch Mal wieder und dann kann ich es eben anders und besser machen. :-)   Im Bamber House Hostel haben all die netten Leute, die ich in den ersten Tagen kennengelernt habe, meine Nervosität in Freude auf die nächsten kommenden Tage umgewandelt und auch viele gute Ratschläge mit auf den Weg gegeben! Vielen lieben Dank an Tereza, Stephan, Michael und Guilleaume! In vielen Momentan habe ich an euch gedacht und eure Ideen, Weltanschauung und Art zu reisen (alle zusammen Backpack auf den Rücken und einfach los – keinen Plan von nichts aber Ahnung von ganz viel mehr), all dies hat mir viel zum Nachdenken gegeben und sehr geholfen :-)

Hostel ausgebucht, Auto immer noch beim Mechaniker, aber irgendwie will ich so langsam starten

Oh man, dass war nun aber knapp, Dienstags am 12. Januar war dann auch der Wagen repariert (Kühler wollte nicht so mitspielen). Dessen ungeachtet war das Hostel dann auch noch ausgebucht und so langsam wurde meine Reiselust  zu starten immer mehr. Ich wollte endlich los! Gesagt getan, an dem besagten Dienstag ginge s dann auch los ab Richtung ‚Northland’ der nördliche Teil der Nordinsel von Neuseeland. Nach oben eben ;-) Leider, war der Campingplatz spät Abends schon geschlossen und wir konnten keinen Platz zum übernachten finden. Was sollten wir machen? Was so gut wie viele Reisende machen hier, in der Natur einen Platz finden und das Zelt aufschlagen. Gut, aber nicht so gut wenn man in einem Industriegebiet herumfährt an kleinen Städtchen vorbei, aber nicht wirklich was in der Nacht sieht. Schließlich fanden wir eine Schule außerhalb eines Städtchens. Die Kinder waren noch in ihren Schulferien und wir haben clever wie wir waren dort übernachtet. Nun ja, dass war die erste und einzige Nacht, die ich auf der Rückbank von meinem Auto geschlafen habe. Mir machte es viel mehr Spaß auf einem Campingplatz zu bleiben oder in Hostels außerhalb der Städte, wo man sein Zelt in der Natur aufschlagen konnte.

Am nächsten Tag entschied ich dann in Whangarei Halt zu machen. Mein Radio funktionierte nicht und mir schwante böses. Aber ich hatte auch etwas über die Poor Knight Islands gelesen was mein Interesse geweckt hatte. In der Zeit konnte ich auch dem Department of Conversation (DoC) einen Besuch abstatten, wollte ich doch raus finden wie lange die Campingplätze geöffnet sind und wo ich weitere in Neuseeland finden könnte. Gesagt getan und entschieden, ich checkte in einem kleinen Hostel namens ‚Bunkdown Lodge’ ein, welches in einem Haus mit viktorianischem Baustil beherbergt war. Nicht zu vergessen, bitte Schuhe ausziehen. Die nette Hostelinhaberin organisierte mir einen Tagestrip zu den Poor Knight Islands und Ihr Ehemann war so freundlich und sah sich mein Radio an. Diagnose, ein weitere Besuch beim Mechaniker. Als hätte ich es nicht schon geahnt :-( Nun ja, der Hausherr schickte mich zu einem befreundeten Mechaniker, welcher mir ein neues Radio einbaute inklusive Rabatt. Ach ist es schön, der vorherige Besitzer des Wagens hat mir natürlich nicht gesagt, dass das Radio kaputt ist und ein Road Trip ohne Radio? Geht gar nicht! Das Auto später verkaufen ohne Radio? Geht erst recht nicht! Also, her damit (Zähne knirschend). Wenigstens war die Dame beim Department of Conversation (DoC) Büro sehr freundlich und half mir mit all meinen Fragen und noch viel mehr Information weiter, unter anderem das die Campinplätze um ca.10 Uhr die Tore schließen. Gut zu wissen für nächste Mal. Whangarei selbst ist eine kleine Stadt, nicht viel aufregendes zu entdecken, aber dieses kleine Städtchen hat einen kleinen Park wo man sich gut hinsetzen, nachdenken und einfach mal tief Luft holen kann nach all den Ärgernissen mit dem Auto in den ersten Tagen.

Tutukaka, kurvige Straßen und eine lustige Bootscrew

Schnorcheln, Kayak fahren und schwimmen all das draußen im pazifischen Ozean! So klingt einer von diesen perfekten Tagen und dies war mein Plan für den nächsten Tag, die Tour ‘Perfect Day’.

Arme Ritter Inseln / Poor Knight Islands
Arme Ritter Inseln / Poor Knight Islands

Die Tour startet in einem kleinen Örtchen namens Tutukaka und der Weg dahin war mit vielen Kurven gepflastert. Angekommen ging es auch schon gleich aufs Boot Richtung Poor Knight Islands (Arme Ritter Inseln). Was mir wirklich gut gefallen hat bei der Tour war, dass auch Kiwis, die Ihren Sommerurlaub oben auf der Nordinsel verbracht haben, mit auf dem Tagestrip dabei waren und diesen einen weniger touristischen Stempel aufgedrückt haben. An diesem Tag war es recht wolkig und regnerisch. Ich hoffte dies würde sich im Laufe des Morgens ändern und yep, so bald wir draußen auf dem Meer waren war der Himmel tiefblau und die Sonne lachte uns mit ihren Sonnenstrahlen, die ein wenig auf der Haut gebrannt haben. Man braucht wirklich sehr gute Sonnencreme in Neuseeland! Nachdem wir an den Insel angekommen sind und ein paar Geschichten über diese, starteten einige Leute mit dem Schnorcheln und schlüpften in die Neoprenanzüge. Oh ja, ahm, hihi… Ich habe das bunte Treiben vom oberen Deck des Bootes aus betrachtet und wollte ebenfalls gern mit starten, aber ich habe Angst vor der Tiefe in Meer, dass ich den Grund nicht sehen kann, die Dunkelheit dort unten und dann die Fische… Ich weiß diese haben mehr Angst vor mir als ich vor ihnen, dennoch. Auch kann ich nicht wirklich tief tauchen, weil ich eine schwere Mittelohrentzündung als Kind hatte und diese ihre Spuren hinterlassen hat. Deswegen hab ich entschieden mir ein wenig Zeit zu geben und erstmal von weiten aus zu beobachten. Während ich so vor mir her gewartet habe lernte ich eine nette Dame aus Christchurch kennen und Ihren Sohn mit Freundin gleich mit, die beiden professionelle Taucher sind. Die Beiden schnappten mich, packten mich in einen Neoprenanzug (war nicht so ganz einfach, die witzigen Bilder gibt es wie immer in der Gallery) und ohne dass ich mich ganz versah war ich auch schon mit einem plitsch platsch Sprung im Wasser. Vorher sah ich mich noch mal um und die nette Dame aus Christchurch gab mir ein großes Lächeln-‚Na los spring rein und hab Spaß’ mit auf dem Weg! Und ich bin gesprungen, puuuh… Ängste überwinden…. Nicht einfach, aber eines meiner vielen Ziele, die ich erreichen wollte und auch sehr oft erreichen würde in Neuseeland. . Manchmal brauch man nur einen kleinen Schubser von jemanden :-)

Blubb, blubb, blubb… aaah ein Fisch ist neben mir aufgetaucht! Das ist ja wohl mal frech mich hier so in dieser dunklen Unterwasserhöhle zu erschrecken…

na dann mal rein in den Neoprenanzug / let's get dressed :-)
na dann mal rein in den Neoprenanzug / let’s get dressed :-)

Am Anfang war es kalt im Wasser und dann war es toll! Ich musste mich mehrfach selbst beruhigen, da öfters als mir lieb war ein Fisch mal so eben neben mir aufgetaucht aus den Unterwasserpflanzen und dunklen Ecken. Dennoch einer meiner Lieblingsstellen war in einem dieser dunklen Unterwasserhöhlen. Dort konnte man hinausschauen und sah die Sonnenstrahlen, welche tief ins Meer eintauchten. Irgendwie hatte dieses Schauspiel etwas magische und zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht als auch in mein Herz unter Wasser! Nachdem Schnorcheln habe ich mich mit Suppe, Tee und Sonnenschein genießen an Deck aufgewärmt. Aber lange konnte ich die Füße nicht stillhalten und war unterwegs mit dem Kayak Richtung einer der größten Höhlen (vom Volumen aus) Wasserhöhlen in der Welt. Während ich so allein in meinem Kayak saß, mein Echo in der Höhle lauschte und hinaus auf die Poor Knight Islands und Küstenlandschaft schaute fühlte ich mich wie Robinson Crusoe! Hatte er überhaupt ein Kayak, Boot oder ähnliches? Wie auch immer, in diesem Moment konnte ich immer noch nicht ganz fassen, dass ich wirklich in Neuseeland bin, aber ich liebte diese Reise ganz besonders ab dem Punkt als ich aus dem Flugzeug stieg. Wie auch immer, in diesem Moment schüttelte ich all den Ärger der ersten Tage ab und realisierte, dass diese Reise eine der besten Zeiten in meinem Leben sein wird.

Delphine, um unser Boot herum sind Delphine!

Nach einiger Zeit paddelte ich zurück zum Boot und wir schipperten los um all die Inseln. Der Kapitän erzählte uns viele Geschichten und Legende… leider kann ich mich an keine erinnern dennoch erinnere ich mich daran, dass ich sehr viel Spaß beim Fotos knipsen hatte und die Landschaft unglaublich schön war! Und dann ohne es wirklich jemanden aufgefallen ist tauchten plötzlich Delphine um das Boot herum auf! Das war das erste Mal, dass ich Delphine in freier Natur gesehen habe. Unglaublich, Ich hab mich so gefreut und kam aus dem fotografieren und Staunen kaum mehr raus :D

Diese Nacht schlief ich sehr gut und war begierig noch mehr Tiere in freier Wildbahn, mehr Landschaft, Küsten, Menschen und besonders Abenteuer zu sehen und zu erleben! Offenbar sollte ich all dies in den nächsten fünf Monaten meiner Reise erleben, aber davon werde ich euch im Laufe der Zeit noch berichten.

Eure Robinson Crusoe Entdeckerin, Livia :D

P.S. Noch mehr Fotos gibt es in der Gallery zu finden!

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My parents say I´m a nomad – go and explore the world!

My friends tell me I´m a globetrotter – show us your pictures!

People and new friends I met during my journeys gave me the name travelbug - don´t forget us and go on telling everyone about your adventures!

Call me a nomad, a globetrotter or even a travelbug – the blog is about my journeys and other things I discover with my camera along my path!

That´s me – Livia :D

P.S. I´m writing in German and English! So please be lenient with me for any incredible grammar, expressions or vocab mistakes! :-)